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Die Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und das Filmboard Karlsruhe loben in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal den "Karlsruher Film&Vision Schul-Contest" aus, bei welchem ein Filmworkshop als erster Preis zu gewinnen ist. Ab Dezember 2016 realisieren Schülerinnen und Schüler unter der Leitung eines professionellen Filmemachers eine Filmidee.


Informationen für die betreuenden Lehrer:

Besonders geeignet als Teambetreuer erscheinen Lehrkörper aus den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch, Religion und Ethik, Kunst, Musik u. ä. Und natürlich Lehrkörper, die selbst an Filmen interessiert sind.


Wie erarbeite ich mit meinen Schülern eine Filmidee?

Diskutieren Sie mit Ihrem Team, welches Thema dieses am meisten interessiert. Fallen den Schülern hierzu konkrete Ideen ein? Bei der Formulierung der Filmidee sollte von Anfang an darauf geachtet werden, dass diese nicht zu viele Handlungsstränge hat, da die Idee am Ende in drei Filmminuten untergebracht werden muss. Auch ist es hilfreich, sich Gedanken über die vorhandenen Ressourcen zu machen (Requisiten, Kostüme, Darsteller u. ä.), da die Idee am Ende verfilmt werden soll!


Eine Auswahl wichtiger Bücher zum Thema "Drehbuch:

Robert McKee: Story: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens
Syd Field: Das Drehbuch - Die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Schritt für Schritt vom Konzept zum fertigen Drehbuch
Ulrich Herrmann: Stoff - Von der Idee zum Drehbuch



Weiterführende Links für die Erarbeitung der Filmidee:

Was ist eine Filmidee bzw. ein Exposé?
Verschiedene Stufen in der Entwicklung eines Films: Von der Idee zum Drehbuch
Einführung zu Genres auf Wikipedia
Eine Typisierung von Genres im Film-Lexikon



Rückblick 5. Film&Vision-Schul-Contest

2015 setzten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 am Max-Planck-Gymnasium den diesjährigen Film&Vision-Schul-Contest um. Unter der Leitung des Filmemachers Holger Metzner verfilmten sie ihre Filmidee "Plötzlich Zombie", eine Satire auf das Schulsystem. Der Film feierte seine Premiere am Sonntag, 26. April 2015, im Filmtheater Schauburg im Rahmen der Independent Days 16|Filmfests.






Rückblick 4. Film&Vision-Schul-Contest

2014 fand der Film&Vision-Schulcontest am Lessing-Gymnasium unter der Leitung von Schauspielerin und Regisseurin Nadine Knobloch statt. Gemeinsam wurde hier der Kurzfilm "Void" umgesetzt, bei dem der Karlsruher Schauspieler Erik Rastetter die Rolle des alkoholkranken Vaters spielte. Der Film feierte seine Premiere am Sonntag, 26. April 2015, im Filmtheater Schauburg im Rahmen der Independent Days 15|Filmfests.









Rückblick 3. Film&Vision-Schul-Contest

2013 konnten Schülerinnen und Schüler des Bismarck-Gymnasiums mit ihrer Idee die Jury überzeugen, die sie mit dem Filmemacher und Medienpädagogen Holger Metzner umsetzten. Der Kurzfilm "The real life of Egon Schuter" feierte am Sonntag, 13. April 2014, im Rahmen des Independent Days 14|Filmfests seine Premiere. Der Film lief während der Stimmauszählung des Low-Budget-Finales.






Rückblick 2. Film&Vision-Schul-Contest

2012 konnte sich die Video-AG der Drais Realschule (9. und 10. Klasse) gegen die anderen Vorschläge mit ihrer Idee zu einem Experimentalfilm zum Thema "Liebe" durchsetzen. Der Film sollte keine Geschichte erzählen, sondern Momentaufnahmen unendlich vieler Geschichten zeigen, die mit Liebe zu tun haben. Die Idee wurde nun im Frühjahr 2012 unter Leitung des Filmemachers Sven Eric Maier umgesetzt. Premiere feierte der Film dann im Rahmen der Preisverleihung des Independent Days 12|Filmfests am Sonntag, 20. Mai 2012, im Filmtheater Schauburg.






Rückblick 1. Film&Vision-Schul-Contest

Das Rennen machte die Gruppe aus der Jahrgangsstufe 13 des Ludwig-Marum-Gymnasiums mit ihrer Idee "In der Nacht sind alle grauen Mäuse bunt!" zum Thema "Einsamkeit". Diese realisierte unter Leitung des Filmemachers Sven Maier einen 5-minütigen Kurzfilm, der auf der vom Gewinnerteam eingereichten Filmidee basiert.

Der Film feierte seine Premiere auf dem Independent Days 11|Filmfest am Sonntag, 8. Mai 2011, 19:00 Uhr im Filmtheater Schauburg. Der Film lief im Anschluss an den Low-Budget-Wettbewerb-Finalblock direkt nach der Stimmauszählung. Die zweit- und drittplatzierten Teams erhielten zu diesem Programmblock ebenfalls freien Eintritt.

Hier das Ergebnis auf Youtube:





Gefördert durch:






Gewaltpräventionstrailer für Kinos und TV


Gewalt unter Jugendlichen ist ein vieldiskutiertes Problem unserer Gesellschaft. Häufig werden in diesem Zusammenhang die Massenmedien als Mitauslöser von Gewalt genannt. Um Jugendlichen zu vermitteln, dass das, was im Kino oder Fernsehen in Actionfilmen u. ä. zu sehen ist, inszeniert ist und in der Realität zu schweren Verletzungen oder sogar den Tod führen kann, hat der Stuntkoordinator Marko König in Zusammenarbeit mit Oliver Langewitz vom Filmboard Karlsruhe ein Gewaltpräventions-Filmprojekt konzipiert.



Feuerstunt von Marko König bei KiX am 28.05.2009:




Interview mit Marko König auf bw family.tv:

Mama, Papa, Kind: Projekt Gewaltprävention mit Marko König und Dokumentar-Aufnahmen des Stunts im Rahmen von KiX (LordAxHooper u. Oliver Langewitz)
(bw family.tv (2. Sendungshälfte) vom 23.06.2009, 18 u. 21 Uhr)




Im Projekt Gewaltprävention werden Jugendliche mit den Produktionstechniken von Filmen vertraut gemacht, insbesondere von Stunts. Am Dienstag, 25.05.2008 wurden insgesamt 16 Jugendliche der Pestalozzi-Schule und der Winterrain-Schule Ispringen in einem Videocasting zum Thema Gewalt, aber auch zu ihrem sozialen Umfeld, ihren Ängsten und Problemen befragt. Bereits in diesen Vorinterviews haben die jugendlichen Laiendarstellern gezeigt, wie enthusiastisch sie beim "Projekt Gewaltprävention" mitarbeiten. Aus den Ergebnissen, die viele und facettenreiche Aspekte aus dem Leben der Jugendlichen aufgezeigt haben, wurde ein Drehbuch für einen Gewaltpräventionstrailer verfasst, der am Dienstag, 16. Juli 2008 verfilmt wurde.


In einer Schulhofpausensituation wurde ein Konflikt zwischen einer Jungen-Gang mit einem kleineren Jungen inszeniert, die durch den Einsatz anderer Mitschüler gewaltfrei gelöst werden kann. Am Ende des Spots steht der Slogan "Schaut nicht weg bei Gewalt! Gemeinsam seid Ihr stark!", der vermitteln soll, dass man Schwächeren in Gefahr helfen kann, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Gedreht wurde auf dem Schulhof der Pestalozzi-Schule in Durlach. Der Film feierte im Rahmen der "Wanna be a Moviestar?"-Filmparty am 06. September 2008 seine Premiere.

Der Trailer auf Youtube:







Als Schauspieler wurden sowohl Schüler der Winterrain-Schule in Ispringen (links) als auch Schüler der Pestalozzi-Schule (rechts) eingesetzt.



Die jungen Laiendarsteller waren mit großem Engagement dabei und zeigten dabei ein hohes Maß an Professionalität und schauspielerischem Talent bei den Dreharbeiten. Dies hing sicher auch damit zusammen, dass sie sich aufgrund eigener Erfahrungen sowohl mit dem Thema als auch mit dem Drehbuch identifizieren konnten.



So war es für die beiden "Projekt Gewaltprävention"-Organisatoren Marko König und Oliver Langewitz ein Leichtes, die Jugendlichen bei den Dreharbeiten anzuleiten. Daher konnten auch alle Einstellungen an einem Drehtag abgearbeitet werden.



Hilfreich hierbei war sicherlich auch die Vorarbeit mit den Schülern, die in einer Art Seminar mit den Techniken und Produktionsbedingungen von Filmarbeiten vertraut gemacht worden waren. Nun wandert der Trailer in die Postproduktion und soll im Herbst 2008 präsentiert werden.

Der Trailer wird bisher durch die Stadt Karlsruhe, den Internationalen Bund (IB) sowie die Hotel Residenz Ringhotel Karlsruhe gefördert.



Feuer und Flamme für Jugendliche

Der Startschuss zu dem Projekt fiel bereits am Dienstag, 11. Dezember 2007. Dort wurde das Projekt "Wir machen Fernsehen!" in der Durlacher Pestalozzi-Schule vor ca. 60 Schülern aus drei Schulen vorgestellt. In Kooperation mit dem Stuntkoordinator Marko König, der das Projekt: Gewaltprävention ins Leben gerufen hat.




Am Freitag, 14. Dezember 2007, wurde das Projekt "Jugendliche machen Fernsehen!" ebenfalls in der Pestalozzi-Schule Pressevertretern vorgestellt. Marko König, Oliver Langewitz sowie die Schirmherrin des Projektes Gewaltprävention, Entertainerin und "Superweib" Sabrina Lange erläuterten Projektdetails und sprachen über ihre Intention, das Projekt in dieser Form umzusetzen. Im Anschluss gab es einen Feuerstunt, im Rahmen dessen Sabrina Lange und Marko König den Projektauftakt mit einem "heißen" Handschlag eröffneten. Zudem erzählten zwei waschechte Kinofilm-Stuntmen von ihrer Arbeit, wie man zum Film kommt und demonstrierten ihre Fähigkeiten vor Ort und am Beispiel von Filmausschnitten des u. a. auch in Karlsruhe gedrehten Films "Buffalo Soldiers – Army go home".




"Mantel-und-Degen"-Dreh über den Dächern von Durlach


Die Live-Übertragung des EM-Spiels Deutschland-Portugal auf der Großbildwand vor der Durlacher Karlsburg war das perfekte Rahmenprogramm für einen Dreh mit der Crew von Stuntkoordinator Marko König und Schülern der Ispringer Winterrainschule für geistig Behinderte.



Ungesichert in 15 Meter Höhe auf der Brüstung der Flaggenmastplattform balancierend, fochten Marko König und einer seiner Stuntmen mit Degen gegeneinander und seilten sich dann kämpfend aus dem obersten Fenster des Nordflügels ab. Neben vielen Schusswechseln zeigte die Stunt-Crew unter Mitwirkung der Ispringer Schüler eine gelungene Choreografie, die mit einem Langschwertkampf und klassischen Martial Arts ihren fulminanten Höhepunkt auf der eigens aufgebauten Bühne fand.



Für das Filmboard Karlsruhe e. V. waren Joachim Wossidlo (Wossidlo Film: http://www.wossidlo.org, Kamera u. Schnitt) und Kai
Richelsen (scubavideo: http://scubavideo.de, Steadicam) mit zwei HDV-Kameras hautnah dabei.

Weitere Infos unter: www.projekt-gewaltpraevention.de